Folge 3 Niemand hat gemerkt wie schlecht es mir ging

Show notes

„Wie geht es dir?“ – „Gut.“

Manchmal ist dieses eine Wort die einfachste Antwort – und gleichzeitig am weitesten von der Wahrheit entfernt.

In dieser Folge von UNGEHÖRT spreche ich darüber, wie es ist, nach außen weiterzumachen, zu lachen und zu funktionieren, während es innen ganz anders aussieht.

Über die Angst, anderen zur Last zu fallen.
Über das Gefühl, „zu viel“ zu sein.
Über verletzende Worte, die irgendwann zur eigenen inneren Stimme werden.
Und über diesen widersprüchlichen Wunsch:

„Ich möchte nicht, dass jemand etwas merkt – aber bitte sieh doch, dass es mir nicht gut geht.“

Ich beginne zu verstehen, dass andere Menschen nicht sehen können, was ich vor ihnen verstecke. Und dass Hilfe nicht erst dann erlaubt ist, wenn gar nichts mehr geht.

Vielleicht müssen wir nicht jedem erzählen, wie es uns wirklich geht.

Aber vielleicht sollten wir auch nicht immer die einzigen Menschen sein, die wissen, wie schlecht es uns gerade geht.

Und vielleicht beginnt Veränderung mit einem einfachen Satz:

„Mir geht es gerade nicht gut.“

🎧 UNGEHÖRT – Wenn Worte mehr anrichten, als man sieht.

Content Note: In dieser Folge geht es um psychische Belastungen, Einsamkeit, familiäre Verletzungen, Essstörungen und Rückfälle. Konkrete Details zu Essstörungsverhalten werden bewusst nicht beschrieben.

Dieser Podcast erzählt meine persönlichen Erfahrungen und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Beratung oder Behandlung.

Show transcript

00:00:05: Bevor wir anfangen, möchte ich kurz etwas sagen.

00:00:25: In dieser Folge spreche ich über psychische Belastungen, Einsamkeit, familiäre Verletzungen und meine persönlichen Erfahrungen mit einer Ersterung und einem Rückfall.

00:00:33: Ich werde auch dieses Mal bewusst keine konkreten Details zu Erstörungsverhalten nennen.

00:00:38: Wenn du merkst dass sie diese Themen gerade nicht gut tun dann hör bitte auf dich.

00:00:41: Du kannst die Folge jederzeit pausieren und später zurückkommen.

00:00:46: Wie geht es dir?

00:00:47: Gut!

00:00:48: Zwei Wörter eine Frage eine Antwort Und manchmal eine komplette Lüge.

00:00:53: Nicht unbedingt, weil wir andere Menschen bewusst anliegen wollen.

00:00:56: Sondern weil gut manchmal einfach ist als die Wahrheit!

00:00:59: Weil die Wahrhalt länger dauern würde.

00:01:01: Weil die Freiheit Fragen auslösen könnte.

00:01:03: Weil der Wahrheit vielleicht so aussehen würde.

00:01:05: ich weiß gerade selbst nicht wie es mir geht.

00:01:07: Ich habe Angst, ich schäme mich.

00:01:09: Ich fühle mich allein.

00:01:11: Ich funktioniere grade nur noch Und vielleicht auch.

00:01:14: bitte merkt doch einfach dass es mir nicht gut geht Ohne das sich es aussprechen muss.

00:01:20: Willkommen bei ungehört werden Worte mehr anrichten als man sieht.

00:01:24: In der letzten Folge habe ich darüber gesprochen, was nach einem Rückfall passiert ist.

00:01:27: Über Charme über Selbstvorwürfe und über diese Gedanken.

00:01:31: Ich dachte, ich wäre längst weiter!

00:01:34: Heute möchte ich über etwas sprechen das danach immer größer geworden ist.

00:01:38: Das funktionieren.

00:01:40: Darüber wie man nach außen vollkommen normal wirken kann während des Innen ganz anders aussieht.

00:01:45: Und über die Frage warum fällt es uns manchmal so schwer einfach zu sagen mir geht es nicht gut?

00:01:51: Man sieht es mir nicht unbedingt an.

00:01:52: Ich glaube, wir haben manchmal ein bestimmtes Bild davon wie ein Mensch aussehen muss dem es schlecht geht.

00:01:57: Vielleicht denken wir man müsste es sofort erkennen dass jemand ständig traurig aussieht das jemand sich zurückzieht nicht mehr lacht nicht mehr arbeitet nicht mehr antwortet.

00:02:06: aber so muss es nicht sein!

00:02:08: Man kann lachen und trotzdem leiden.

00:02:10: Man kann sie schminken und sich anziehen zur Arbeit gehen um Gespräche führen.

00:02:13: Man kan andere Menschen zuhören.

00:02:15: Man Kan Witze machen.

00:02:16: Man Kann auf die Frage alles okay mit einem Lächeln Antworten und sagen ja klar Und wenige Minuten später wieder allein mit all dem sein was niemand gesehen hat.

00:02:25: Ich kenne das, ich kenne dieses funktionieren ziemlich gut und vielleicht sogar zu gut.

00:02:31: Funktionieren ist nicht dasselbe wie okay seien.

00:02:34: Nach meinem Rückfall musst du das Leben ja irgendwie weiter gehen.

00:02:37: Die Welt bleibt nicht stehen nur weil deiner eigene gerade wackelt.

00:02:40: Der Alltag wartet nicht.

00:02:42: Es gibt Dinge die erledigt werden müssen Menschen den man begegnet Nachrichten auf die man antwortet Termine Verpflichtungen und irgendwann stellt man fest Ich kann das.

00:02:53: Ich kann funktionieren!

00:02:55: Ich kann meine Gefühle für eine Weile zur Seite schieben, ich kann so tun als wäre alles okay und manchmal fühlt sich das sogar wie Stärke an.

00:03:02: Man denkt siehst du du bekommst es doch hin.

00:03:05: aber ich beginne zu verstehen dass funktioniert nicht automatisch bedeutet dass es einem gut geht.

00:03:10: Manchmal bedeute funktionieren einfach nur.

00:03:12: ich habe gelernt meinen Schmerz so zu tragen dass andere ihn nicht sehen.

00:03:17: ein Teil von mir wollte dass es jemand merkt und hier wird ist widersprüchlich Denn auf der einen Seite wollte ich nicht, dass jemand etwas merkt.

00:03:24: Ich wollte keine Fragen, ich wollte nicht erklären müssen was passiert war!

00:03:27: Ich wollte meinen Rückfall nicht aussprechen... ...ich wollte nicht das jemand mich anders ansieht aber gleichzeitig gab es diesen anderen Teil in mir und er wollte das jemand hinsieht Nicht oberflächlich sondern wirklich.

00:03:38: das jemand vielleicht sagt Du sagst es geht dir gut aber irgendwie glaube ich ihr das gerade nicht.

00:03:43: Oder du musst mir nichts erzählen.

00:03:44: aber ich bin da.

00:03:46: Ich wollte nicht um Hilfe betteln Aber irgendwie wollte ich gefunden werden Und ich weiß wie unfair das eigentlich sein kann, denn andere Menschen können keine Gedanken lesen.

00:03:57: Sie können nicht wissen was sich verberge.

00:03:59: Wenn ich sage dass alles okay ist, dann kann ich denen nicht gleichzeitig vorwerfen, dass sie mir glauben.

00:04:04: Das muss sich erst verstehen.

00:04:06: Warum sage ich nicht einfach dass es mir schlecht geht?

00:04:09: Ich habe mich genau das gefragt.

00:04:11: warum sag ich nicht Einfach Mir Geht Es Gerade Wirklich Nicht Gut?

00:04:14: Warum Ist Ja Dieser eine Satz Manchmal so schwer?

00:04:17: Vielleicht Weil der nach etwas passieren Könnte.

00:04:19: Vielleicht Kommt Die Frage Warum Und dann müsste ich anfangen zu erzählen.

00:04:24: Vielleicht kommen Ratschläge, die ich gerade gar nicht hören kann?

00:04:27: Vielleicht versteht man gegenüber es nicht?

00:04:29: Vielleicht werde ich bewertet?

00:04:31: Vielleicht heißt das... Aber du hast doch eigentlich alles!

00:04:34: Oder du musst dich einfach ein bisschen ablenken oder denk nicht so viel darüber nach.

00:04:38: und vielleicht ist es da noch eine andere Angst, die Angst zur Belastung zu werden.

00:04:42: Ich will niemanden zur Last fallen.

00:04:44: diesen Gedanken kenne ich sehr gut.

00:04:47: Andere Menschen haben schließlich auch Probleme.

00:04:49: Warum sollte ich Ihnen meine noch zusätzlich geben?

00:04:52: Vielleicht geht es Ihnen selbst gerade schlecht.

00:04:54: Vielleicht haben Sie Stress, vielleicht nervig, vielleicht bin ich zu anstrengend, vielleicht erzähle ich zu viel... Also sagt man nichts!

00:05:02: Man macht das mit sich selbst aus und irgendwann sitzt man allein mit dem Gedanken die immer größer werden.

00:05:09: Ich frage mich inzwischen warum glauben wir eigentlich so schnell dass unsere Verletzlichkeit eine Belastung für andere ist?

00:05:14: Wenn ein Mensch den ich liebe zu mir kommen würde und sagen würde Mir geht es gerade schlecht Kannst du einfach kurz bei mir sein würde ich denken, wie anstrengend.

00:05:22: Nein!

00:05:23: Warum glaube ich dann, dass andere automatisch so über mich denken würden?

00:05:28: Dieses zu viel, ich glaube hinter meiner Angst eine Belastung zu sein steckt noch etwas anderes Die Angst zu viel zu sein, zu emotional, zu empfindlich, zu kompliziert, zu laut mit meinen Gefühlen.

00:05:39: vielleicht kennt ihr das.

00:05:40: Wenn einem oft genug vermittelt wird, dass man übertreibt begibt man sich irgendwann selbst nicht mehr zu vertrauen.

00:05:45: Dann passiert etwas Verletzendes und die erste Frage ist nicht warum hat mich das verletzt sondern darf mich das überhaupt verletzen.

00:05:52: War es wirklich schlimm oder bin ich einfach zu sensibel?

00:05:55: Habe ich einen Grundtraurück zu sein, oder stelle ich mich an und irgendwann braucht man fast die Erlaubnis eines anderen Menschen um die eigenen Gefühle ernst nehmen zu dürfen.

00:06:05: Aber Gefühlen brauchen keine Genehmigung.

00:06:07: Wenn etwas weh tut dann tut es weh.

00:06:09: Das bedeutet nicht automatisch dass unsere Interpretation in einer Situation immer richtig ist.

00:06:14: Es bedeutet auch nicht dass andere Menschen alles genauso sehen müssen.

00:06:17: aber das Gefühl selbst ist da Und ich glaube, ich muss lernen es wahrzunehmen bevor ich es bewerte.

00:06:24: Wenn Worte bleiben In Folge eins habe ich darüber gesprochen wie sehr Worte verletzen können und ich merke immer mehr Das Schlimmste ist manchmal nicht der Satz selbst.

00:06:32: Es ist das was danach passiert Wenn man immer wieder im Kopf hört wenn aus der Stimme eines anderen irgendwann die eigene wird.

00:06:39: Vielleicht sagt irgendwann niemand mehr zu dir du bist so empfindlich aber du sagst es dir selbst.

00:06:43: Niemand sagt Du bist nicht gut genug Aber du denkst es.

00:06:46: Niemand sagt, du bist das Problem.

00:06:48: Aber bei jedem Konflikt fragst Du Dich zuerst was stimmt mit mir nicht?

00:06:52: Dann ist der Streit längst vorbei aber die Worte sind noch da!

00:06:55: Sie leben weiter in Deinem Kopf und deinem Selbstbild in der Art wie Du mit Dir selber sprichst.

00:07:00: Und vielleicht beginnt Heilung auch dort Nicht nur darin anderen Menschen Grenzen zu setzen Sondern irgendwann auch dieser inneren Stimme.

00:07:08: Würdest Du mit einem anderen Menschen reden?

00:07:10: Das ist eine Frage, die ich mir inzwischen manchmal stelle.

00:07:13: Wenn Ich etwas falsch mache und sofort denke natürlich typisch Du Wenn ich in den Spiegel schaue und anfange mich innerlich fertig zu machen, wenn ich einen schlechten Tag habe und denke reist sich zusammen dann frage ich mich würde ich mit so einem Menschen reden denen ich liebe.

00:07:27: Würde ich einer Freundin nach einem Rückfall sagen du hast alles kaputt gemacht?

00:07:31: Würde ihr sagen du bist schwach?

00:07:33: Würd ich sagen du musst längst weiter sein?

00:07:36: Nein!

00:07:36: Ich würde wahrscheinlich sagen was ist passiert?

00:07:38: wie kann ich dir helfen?

00:07:40: bitte bleib damit nicht allein.

00:07:42: warum fällt es mir so schwer mit mir selbst genauso zu sprechen.

00:07:45: Ich habe darauf noch keine perfekte Antwort, aber ich versuche es zu lernen.

00:07:50: Hilfe muss nicht erst beginnen wenn gar nichts mehr geht!

00:08:15: Vielleicht dürfen wir es schon vorher sagen, ich merke gerade dass sich wieder abrutsche.

00:08:19: Ich brauche jemanden zum Reden!

00:08:21: Ich komme alleine grade nicht weiter.

00:08:23: Bei einer Essstörung ist ein Rückfall nichts was man aus Scham verstecken muss.

00:08:27: Es ist etwas was ernst genommen werden darf und ich merken für mich, ich möchte nicht erst dann nach einer Hand greifen wenn ich schon ganz unten angekommen bin.

00:08:34: Ich möchte lernen sie früher auszustrecken.

00:08:37: Menschen die zuhören und dann gibt es diese Menschen Menschen bei dem man irgendwann merkt, ich muss hier grade nichts vorspielen.

00:08:43: Vielleicht haben sie keine Antwort, vielleicht verstehen Sie nicht einmal alles.

00:08:47: Aber Sie hören zu!

00:08:48: Sie machen deine Geschichte nicht zu ihrer, Sie vergleichen nichts, Sie sagen nicht andere haben es schlimmer.

00:08:53: Sie versuchen nicht sofort dich zu reparieren, sie sind einfach da und ich glaube manchmal ist genau das die Art von Menschlichkeit, die wir brauchen.

00:09:00: Nicht Ich weiß genau wie du Dich fühlst sondern ich weiß nicht genau wie Du Dich fühlst.

00:09:04: aber wenn Du möchtest höre ich Dir zu.

00:09:06: was für ein Unterschied?

00:09:08: Vielleicht muss ich lernen mich selbst zu hören.

00:09:11: der Name dieses Podcasts ist ungehört.

00:09:13: Am Anfang dachte ich dabei vor allem an andere Menschen.

00:09:16: An das Gefühl, dass andere mich nicht hören.

00:09:19: Dass meine Worte nicht ankommen, dass meine Gefühle nicht verstanden werden.

00:09:24: Aber während ich diese Folgen aufnehme merke ich etwas.

00:09:27: Vielleicht geht es noch um eine andere Person die mir lange nicht richtig zugehört hat – mich selbst!

00:09:32: Wie oft habe ich mein Körper ignoriert?

00:09:34: Meine Grenzen?

00:09:35: Meine

00:09:36: Gefühlen?!

00:09:37: Wie oft hab' ich gespürt, dass ist geradezu viel und trotzdem weitergemacht?

00:09:41: Wie oft haben gedacht stelle dich nicht so an.

00:09:43: Vielleicht kann ich nicht kontrollieren, ob jeder Mensch mitzuhört.

00:09:46: Ich kann mich jetzt zwingen, dass jemand mich versteht.

00:09:49: Aber ich kann versuchen meine eigene Stimme nicht mehr zu überhören.

00:09:52: und vielleicht beginnt genau da etwas Neues an die Person, die immer gut sagt Wenn du gerade zuhörst und zu den Menschen gehörst, die fast automatisch gut sagen wenn niemand fragt wie es ihnen geht.

00:10:02: Vielleicht musst du ab morgen nicht jedem Menschen deine ganze Geschichte erzählen.

00:10:06: Du schuldest niemandem deinen intimsten Gedanken.

00:10:08: Du musst dich nicht jedem öffnen.

00:10:10: aber vielleicht gibt es einen Menschen einen Menschen, bei dem du nicht gut sagen musst.

00:10:16: Vielleicht kannst du sagen heute ist irgendwie kein guter Tag oder kannst du kurz zuhören ich brauche gerade keinen Rat oder einfach mir geht es grade nicht gut mehr.

00:10:25: muss das vielleicht für den Anfang gar nicht sein wenn du gerade niemanden in dem Umfeld hast, dem du das sagen kannst darf professionelle Unterstützung genau dieser erste sichere Ort sein.

00:10:34: Du musst nicht erst beweisen dass dir schlecht genug geht und an die Menschen die fragen und vielleicht hörst du diese Folge gar nicht selbst an diesem Punkt.

00:10:45: Vielleicht gibt es aber jemanden in deinem Leben, bei dem du das Gefühl hast irgendwas ist anders.

00:10:49: Da musst du keine Diagnose stellen Du musst niemanden drängen.

00:10:52: Aber vielleicht kannst du noch einmal fragen Nicht zehnmal, nicht bohrend einfach ehrlich.

00:10:57: Wie geht es dir wirklich?

00:10:59: Wenn die Person sagt ich möchte gerade nicht darüber sprechen Dann respektiere das!

00:11:03: Aber vielleicht kannst du ihn zufügen Okay du musst nicht... aber wenn du irgendwann möchtest bin ich da.

00:11:10: Vielleicht wird dieses Angebot nicht sofort angenommen, vielleicht auch nie.

00:11:13: Aber vielleicht erinnert sich ein Mensch genau dann daran wenn er es braucht.

00:11:19: Ich lerne noch ich würde sagen dass ich inzwischen immer ehrlich antworte.

00:11:22: Wenn mich jemand fragt wie's mir geht tue ich nicht.

00:11:26: Manchmal sage ich immer noch gut manchmal ziehe ich mich zurück Manchmal merke ich erst viel zu spät das mehr etwas zuviel geworden ist.

00:11:34: Ich lerne, dass nicht jeder Mensch mich verstehen wird.

00:11:43: Und ich lerne vor allem, ich mussten mich nicht selbst verlassen nur weil jemand anders mich gerade nicht versteht.

00:11:49: Diesen Satz möchte ich behalten.

00:11:51: Vielleicht möchtest du ihn auch behalten?

00:11:54: Vielleicht sieht man Menschen nicht immer an wie viel Kraft sie gerade brauchen um einfach nur durch den Tag zu kommen.

00:11:59: Vielleicht sitzt jemand neben uns lacht und führt ein ganz normales Gespräch und kämpft gleichzeitig mit Dingen von dem wir nichts wissen.

00:12:05: Deshalb möchte ich versuchen vorsichtiger zu sein mit anderen aber auch mit mir selbst.

00:12:09: Ich möchte öfters fragen, ich möchte besser zuhören und ich möchte lernen nicht automatisch gut zu sagen wenn eigentlich gar nichts gut ist.

00:12:17: Wenn du aus dieser Folge nur einen Gedanken mitnimmst dann vielleicht diesen Du musst nicht jedem Menschen erzählen wie es dir geht aber du solltest es auch nicht immer der einzige Mensch sein der weiß wie schlecht es dir wirklich geht.

00:12:29: Danke dass du heute wieder bei mir warst danke fürs Zuhören Danke dafür das dieser Podcast genau das sein darf was dein Name eigentlich vermissen lässt ein Ort an dem Dinge gehört werden.

00:12:41: Das soll Folge drei von Ungehört werden, Worte mehr anrichten als man sieht.

00:12:44: Ich bin noch nicht am Ende meines Weges.

00:12:47: Vielleicht werde ich das auch nie wirklich sein aber ich beginne mir selbst wieder zuzuhören und für heute ist das genug.

00:12:54: wir hören uns.

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